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Schreiben Sie uns, wie Sie an Ihre(n) NSU gekommen sind und legen Sie bitte ein Foto für einen Artikel bei"Dieser Aufforderung auf seiner Beitrittserklärung ist Markus Leib aus Lich nachgekommen. Vielen Dank ! Hier nun sein Bericht:
Schon als kleiner Junge in den 70er Jahren haben mich die schnellen und lauten Prinzen beeindruckt. Früh stand fest: so wie der Führerschein gemacht ist, gibt es einen NSU.
Im Sommer 1987 bekam ich für 100 DM einen gelben 65er 1000er Prinz. Aber der Wagen war total am Ende und als Kfz-Azubi hatte ich weder Platz noch Geld. Ich habe ihn geschlachtet und die Teile an einen NSU-Fahrer verschenkt.
Nachdem ich einige Oldtimer der Marke Opel restauriert und gefahren hatte (Rekord A, B, C, P2), bekam ich wieder Lust auf etwas sportliches, schnelles was Spaß macht. In einem Anzeigenteil der Hompage des NSU Club Schwaben bekam ich einen 1000 C Baujahr 1972 mit 1200 C-Motor, Sportfahrwerk, Bügel und Ölkühler für einen fairen Preis angeboten und schlug zu.
Seit April 2001 bin ich wieder NSU-Besitzer. Der NSU ist für einen 72er in gutem Zustand. Lediglich 2 Schweißstellen hatte der Boden.
Ich habe den Unterboden und Innenraum mit der Drahtbürste blank gemacht. Dann mit Fertan, Rostversiegelung und Grundierung von BOB bearbeitet, zuletzt einen hellen Chassislack drauf. Die Bremsen habe ich komplett neu gemacht, ebenso die Gummis an der Vorderachse. Einen Satz 6J13 Ronal bekam ich neu, ebenso wie TT-Sitze und Sitzbank für wenig Geld. Lag alles bei einem ex-NSU-Fahrer auf dem Dachboden.
Ich werde im Sommer den Wagen erst einmal durch den TÜV bringen und fahren. Nächstes Jahr werde ich ihn Targaorange lackieren.
Mein besonderer Dank gilt Achim Hofmann vom NSU Club Lahn-Dill und Alexander Eise sowie für gute Tips und Ratschläge Thomas Anke und Ulli Bergmeyer von der Prinz IG. Anbei noch 2 Bilder meines TT-Umbaus.
Mit prinzlichen Grüßen
Markus Leib