Über die NSU-Oldtimer-Szene

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Eine Antwort auf Über die NSU-Oldtimer-Szene

  1. Bernhard Bull sagt:

    Messe – Informationsstand der NSU-Prinz-IG
    Bernhard Bull

    OLDTEMA Erfurt 2013

    Wie die Zeit vergeht, nun schon zum 3. mal präsentierte sich die NSU-Prinz-IG in den ‚neuen’ Bundesländern auf einer Oldtimer-Messe.

    Der Oldtimer- und Teilemarkt vom 19.-20. Januar 2013 in Erfurt ist eine Verkaufsschau und ein Oldtimermarkt, der in Thüringen und anderen Orten im Osten der Republik viele Besucher anlockt.

    Am Freitag früh, 18. Januar ging es dann nach den abgeschlossenen Vorbereitungen, wie Werbebanner, Schautafeln und Infomaterial besorgen, los gen Osten. Der Standaufbau an einem prima gelegenen Standort konnte gleich nach Eintreffen beginnen.
    Da in diesem Jahr der Clubstand nach Wünschen der Verantwortlichen und des Standbetreuers etwas größer ausgefallen war, dauerte der Aufbau -zumal ich alleine damit beschäftigt war- etwas länger.
    (beim Aufbau

    Der ACI stellte zudem ein Roll-Banner zur Verfügung und so hieß es dann:
    Flagge zeigen !! Als Zeichen, „wir sind da“.

    Apropo Standplatz, der war bis auf den Stromanschluss kostenfrei. Da der Ausrichter auch im NSU-Club Lahn-Dill ist, konnte er es sich nicht nehmen lassen, auch dessen Logo zu präsentieren.

    Ein kleiner Tisch für Prospekte und Informationsmaterial über NSU wurde bereit gestellt, damit beim Ansturm der Besucher am Messe-Samstag informiert werden kann.

    Da ich dieses Jahr wieder mit dem Isetta-Club gemeinsam nach Erfurt fuhr, konnte ich mich mit dem Standbetreiber dort abstimmen und die Aufbauarbeiten vereinfachen. Spitze !!

    Trotz aller Bemühungen, ein Club-Mitglied zu bewegen, schon am Freitag ein Fahrzeug bereit zu stellen, um so der Hektik am Samstag zu entgehen, hat es wegen des herein brechenden Winters nicht geklappt.
    Doch kurzfristig, am Donnerstag zuvor, hatten sich unsere Mitglieder Karl Witzel und Willi Brakmann bereit erklärt, den Weg von Nahe Fulda nach Erfurt auf sich zu nehmen und einen NSU-TT herbei zu schaffen. Die ‚Lieferung’ erfolgte dann am Samstag früh.
    GROSSES LOB = EXTRAKLASSE

    Da am Freitag der Aufbau reibungslos klappte, war auch noch Zeit bis Hallenschließung, um durch die Anbieterreihen zu schlendern.
    Dennoch dann leicht geschafft, gings ins Hotel und gut Essen. Nachtruhe vor dem Sturm ??

    Der 1. Messetag im Jahre 2013 in Erfurt für die NSU-Prinz-IG, konnte kommen.

    Vor Hallenöffnung am Samstag musste ich anwesend sein, da ja der Stand vor dem Ansturm hergerichtet werden musste.
    Und die wichtigste Aktion stand an: Den Ausstellungs-NSU empfangen.

    Aber es ist oft der Wurm drin. Auf dem Weg zur Messe, Plattfuß. Reifenwechsel. Also zu spät am Eingang um den Prinz zu empfangen und die Einlasskarte auszuhändigen. War echt eine Geduldsprobe für die zwei ‚Anlieferer’, mussten sie auch noch in der Eiseskälte ausharren, bis der gnädige Herr eintraf.
    Aber dann,….. rasch war der NSU an seinen Platz gebracht und so ausgerichtet, dass er auch von den Besuchern wahrgenommen wird.

    Fahne /Banner zu recht rücken, den kleinen Tisch mit Unterlagen bestücken und warten, was da kommen wird.

    In der ersten Stunde verlief das Zuschauerinteresse noch leicht schleppend, waren die Messebesucher doch mit dem Erwerb von Schnäppchen auf dem Teilemarkt beschäftigt.

    So hatte ich Gelegenheit, dank des Isetta-Standbetreuers nebenan, auch einmal durch die Hallen und das Außengelände zu gehen. Bei der Außentemperatur von mindestens 5-7 Minusgraden waren die Betreiber der Stände nicht so zahlreich, aber durchgefroren.

    (Außengelände) (in der Halle)

    Dabei die erneute Feststellung, dass für den Bereich NSU wenige Angebote zu finden waren. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen.
    Doch um die Mittagszeit hatte ich gut mit Händen, Füßen und Mund zu tun.

    Langsam wurde es 18:00 Uhr und der erste Messetag 2013, mit zwischendurch einem Kaffee und einem Würstchen, war dann erstaunlich schnell vorbei.
    Es knurrte der Magen, also lose Teile, Deko und Prospekte am Stand sicherstellen, Pension aufsuchen, duschen, essen, schlafen.

    Der 2. Messetag am Sonntag stand an.
    Die Messe in EF war, wie gewohnt, am 2. Tag nicht so stark besucht. Auch hatten schon
    -sicher wegen der Januarkälte und dem leichten Schneefall- die Außenstände teilweise die Zelte abgebrochen.
    Dennoch schlenderten die Besucher mit neugierigen Blicken durch die Hallen. Der NSU-TT war auch heute wieder ein begehrtes Fotoobjekt und etliche Fragen zu einem ähnlichen Ostmodell kamen auf.

    Wieder war Gelegenheit, selbst umher zu streifen, da die Wechselschicht mit dem Standnachbar vom Isetta-Club prima klappte und er ein wachsames Auge auf den NSU-Stand warf.

    (Die Stand-Gemeinschaft ) ( Blick in die Halle )
    Zurück in der Halle, konnte ich noch vereinzelt Gespräche mit Besuchern über Preise, Reparaturen und Werkstücken führen. Adressen/-Telefonnummern-Austausch, Prospekt- u. Handzettel aushändigen waren ein Zwischendurchgeschäft.
    So war bald auch schon wieder Einpackzeit. Da der Wetterbericht nichts Gutes verhieß, wurden die Stände teilweise früher abgebaut. Ein Glück.

    Und da waren sie wieder. Die freundlichen Helfer von der NSU-Prinz-IG. Die Beiden halfen, neben dem Aufladen auf ihren Anhänger, die 7-Sachen zu verstauen.

    Dann konnte auch noch meine Isetta vom Stand nebenan verzurrt werden.
    Der Heimweg nach Neuberg: Das vorhergesagte Schnee-Eis-Chaos verschonte mich bis in die Nähe von Bad Hersfeld, doch dann……ja, dann brachen die Wolken auf. Glatt wars. Und das mit Anhänger, uff…. Schleichfahrt, Stau !!! Prima.
    Auch das ging vorüber, jedoch konnte ich meine Isetta nicht mehr abladen. Sie war eingeeist. Keine Knutschkugel — eine Eiskugel–
    Das Abladen und das Aufräumen des NSU-Deko-Materials war dann am Montag angesagt.

    Und die Erkenntnis dieses Jahr? Anstrengend wars, aber auch interessant und bestimmt für die Oldtimer-NSU-Szene ein Blick in die Zukunft, mit Zugewinn an Bekanntheit.

    Auf ein Neues: Wieder präsent sein „und auch 2014 Flagge zeigen“. Bis es wieder heißt:

    Bernhard Bull

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