Rückholaktion aus Spanien
Im Januar hatte ich eine schlaflose Nacht und dachte
frühmorgens: „Schau mal ins Internet!“ – und siehe da, am Abend zuvor hatte ein
Werner Fuhr aus Ampuriabrava – Spanien – einen Renn-NSU nebst Teilen zum
Verkauf angeboten.
Ich habe bis 9 Uhr gewartet und den Burschen aus dem
Bett geklingelt. Innerhalb 20 Minuten wurden wir uns einig, habe eine
Fax-Bestätigung von ihm erhalten und eine Anzahlung überwiesen – online!
So was hatte der noch nicht erlebt, aber wer lange wartet, verpaßt den Zug – so war es dann auch, denn kurz darauf hatte er eine Flut von Anfragen. Die Technik hat Theo Grewe gemacht (Motor, Getriebe), den Rest arbeite ich um, da viel verpfuscht ist, aber der Grund ist gut.
Also fuhren Peter Kleine und ich am 12.01.01 mit
meinem Bulli nebst einer Ladung Dachpappe, die ich für jemanden dort abliefern
sollte, um 12 Uhr mittags zur Wiederbeheimatung eines Rennprinzen los.
Am nächsten Morgen (nach 16 Stunden Non-Stop-Fahrt)
waren wir da. Nach kurzer Teilebesichtigung holten wir den Neckarsulmer Pfeil
zum Warm-up raus. Ich machte erstmal im Dorf eine Probefahrt, ob der Motor
Dampf hat – hatte er!!
Also – aufladen, zahlen, Mittagessen und wieder auf
die Reise. 18 Stunden später, am 14.01. um 6 Uhr morgens, war der Prinz in
seiner neuen Heimat, neben Brixner und 1000 C.
Thomas
Anke aus Hamm